Ratgeber zu PV-Anlagen in
- Baugenehmigung oder andere Genehmigungen für PV-Anlage nötig?
- Laufenden Kosten für Betrieb, Wartung und Versicherung
- Ablauf der Installation der PV-Anlage und wie lange dauert sie typischerweise?
- Abschattung bei Photovoltaikanlagen
- Einspeisevergütung nach dem EEG und wie lange wird sie garantiert
- Rendite mit einer Photovoltaik-Anlage
Häufige Fragen zu Photovoltaik in
Das interessiert Hausbesitzer:
Praxis-Tipp: Rechne konservativ mit 850–1.000 kWh/kWp Jahresertrag, 25+ Jahren Modul-Lebensdauer und 8–15 Jahren Amortisationszeit (je nach Speicher & Verbrauch). Preise variieren stark – deshalb PV-Angebote gegenüberstellen, um realistische Kalkulationen zu erhalten.
25–35 Jahre Lebensdauer, oft mit Leistungsgarantie von 80–87 % nach 25–30 Jahren (Glas‑Glas häufig besser). Wechselrichter: 10–15 Jahre (einen Tausch über die Laufzeit einplanen). Speicher: 10–15 Jahre, abhängig von Zyklen und Temperaturmanagement.
Achte auf Herstellerbonität, lange Garantien und nahe Servicepartner. Dazu Solaranbieter‑Leistungen vergleichen und Service‑Level gegenüberstellen.
- Ausrichtung: Süd ideal; Ost/West sehr gut; Nord nur in Sonderfällen.
- Neigung: 20–35° ist meist optimal (Flachdach mit Aufständerung).
- Verschattung: So wenig wie möglich; ggf. Optimierer/Teilstrings einplanen.
- Statik: Vor allem bei älteren/Flachdächern prüfen (Auflast beachten).
- Dachhaut: PV und Dachsanierung ggf. kombinieren, um Kosten zu sparen.
Entscheidend ist eine saubere Belegungs- und Stringplanung. Darum verschiedene PV‑Konzepte vergleichen – inklusive Belegungsplan, Stringplan und Verschattungsanalyse.
Photovoltaikanlagen sind sehr wartungsarm:
- Betriebskosten: ca. 1–2 % der Investitionskosten pro Jahr
- Reinigung ist meist nur bei starker Verschmutzung nötig
- Keine beweglichen Teile → geringe Ausfallwahrscheinlichkeit
PV‑Anlagen sind grundsätzlich wartungsarm: regelmäßige Sichtkontrolle, Monitoring und Reinigung bei starker Verschmutzung (v. a. bei Neigungen < 15°). Lege Rücklagen für einen Wechselrichtertausch nach 10–15 Jahren an. Versicherungsschutz (Wohngebäude oder separate PV‑Police) prüfen.
Finde faire Konditionen, indem du Service‑ und Wartungsverträge für Photovoltaik vergleichen lässt – mit klaren Reaktionszeiten und Ersatzteilregelungen.
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1 Bewertung on “EP1 GmbH”
Sehr enttäuschende Erfahrung – absolut nicht empfehlenswert
Es handelte sich um einen Auftrag zur Lieferung und Installation einer maßgeschneiderten Photovoltaikanlage inklusive eines beworbenen Rundum-Sorglos-Pakets. Gerade vor diesem Hintergrund sind die folgenden Erfahrungen besonders enttäuschend.
Der erste Termin zur Installation der PV-Module fand im April 2025 statt. Die Module wurden zwar montiert, jedoch nicht vollständig verkabelt, da das Montageteam offenbar nicht genügend Kabel dabei hatte. Direkt im Anschluss habe ich – wie vertraglich vereinbart – fristgerecht die erste Teilrechnung in Höhe von 50 % des Gesamtauftrags bezahlt.
Danach geschah monatelang nichts. Von April bis September 2025 gab es keinerlei Fortschritt auf der Baustelle. Bereits vereinbarte Termine wurden wiederholt abgesagt, teils sogar am selben Tag. Als Begründung wurden wechselnde und wenig überzeugende Gründe genannt, etwa dass falsche Komponenten im Lager seien.
Im September 2025 erschien schließlich ein anderes Montageteam. Dieses wusste jedoch nicht, in welchem Zustand sich die Anlage befindet, da es keinerlei Übergabe oder Dokumentation gab. Besonders negativ hervorzuheben ist die offensichtlich komplett fehlende Kommunikation zwischen dem Geschäftsführer, Herrn Roman König, und den ausführenden Monteuren. Vor Ort hatten die Handwerker keine klaren Anweisungen zur Ausführung. Ich musste mich daher immer wieder selbst einbringen und faktisch die Rolle eines Bauleiters übernehmen.
Herr König hatte zuvor die gesamte Kommunikation im Rahmen der Auftragserstellung geführt und dabei großen Einsatz gezeigt, um den Auftrag zu sichern. In der Umsetzungsphase war davon jedoch nichts mehr zu spüren. Positiv anzumerken ist lediglich, dass es dem engagierten Einsatz der Monteure zu verdanken ist, dass im September zumindest die Dachinstallation inklusive der Modulverkabelung fertiggestellt werden konnte.
Am 07. Oktober 2025 suchte Herr König das Gespräch mit mir, da er mir gegenüber erklärte, dass er aufgrund von Mitarbeiterkündigungen die Elektroinstallation nicht mehr ausführen könne. Als Lösung einigten wir uns einvernehmlich darauf, den Auftrag nach der erfolgten Modulinstallation und Verkabelung zu beenden und dass er mir die für nicht erbrachte Leistungen zu viel gezahlten Beträge zurückzahlt.
Trotz mehrfacher schriftlicher Aufforderungen und diverser Versuche, Herrn König persönlich zu erreichen, warte ich bis heute vergeblich auf diese Rückzahlung.
Diese Bewertung fällt mir nicht leicht, aber ich halte es für wichtig, andere potenzielle Kunden vor ähnlichen Erfahrungen zu warnen. In meinem Fall waren Organisation, Kommunikation und Zuverlässigkeit dieser Firma in keiner Weise akzeptabel.